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Exkursionsgebiet IX: Östliche Vulkaneifel 
Fotos aus dem römischen Tuffbergwerk Meurin

Das Museum wurde über die Abbaustätte gebaut. Das römische Tuffbergwerk "Meurin" bei Kretz war ursprünglich der größte römische Tuffabbau nördlich der Alpen. Das ursprüngliche Abbaugebiet umfasste 2 – 3 km2. Nur ein kleiner Teil davon ist erhalten. Vieles ist dem rezenten Abbau zum Opfer gefallen und wird ihm noch zum Opfer fallen. Das Bergwerk war wahr- scheinlich etwa im 2. oder 3. Jahrhundert in Betrieb. Der Tuff wurde in einzelnen Kammern unter Tage gewonnen, da- zwischen wurden Pfeiler stehen gelassen.
römische Untertage-Steinbrüche Es handelt sich also um einen Kammerpfeilerbau. In den Kammern gewann man Tuffblöcke von bis über 2,50 Meter Höhe und 1,60 Meter Breite. Das Material wurde als Baustein für Häuser, Brunnen, Grabanlagen, Sarkophage und Altäre benutzt. Weiterhin kam der Tuffstein als hydralisch wirksamer Bestandteil des römischen Betons zur Anwendung, z.B. beim Bau der Eifel-Wasserleitung nach Köln.

Der Tuff entstammt der Vulkanexplosion des Laacher Sees vor 12.900 Jahren. Durch die Gase erstarrte das Magma zu Bims, ein glasiges, sehr poröses Gestein.Insgesamt erreichte die Mächtigkeit der Ablagerungen 35 Meter.

Durch die Einwirkung von Grund- und Oberflächenwasser wurde der Bims umgewandelt und mehr oder weniger stark verfestigt. Durch Mineralumwandlungen und –neubildungen entstand so aus dem Bims der Tuff. Eine der verfestigten Tufflagen ist der in römischer Zeit intensiv abgebaute sogenannte Römertuff.<

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Exkursionsgebiet:

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Exkursionsziel:

Kretz Mendig Ramersbach